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Ip Man & Bruce Lee

Dem letzten chinesisischen Großmeister des WingChun, dem 1972 verstorbenen Ip Man, wurde in den letzten Jahren die Ehre zuteil in diversen Spielfilmen ein Denkmal zu erhalten. Er galt als der letzte große Meister der ausschließlich Chinesen in die Kunst des WingChun einweihte.
Größere Berühmtheit erlangte einer seiner Schüler, nämlich Bruce Lee (gest. 1973), der als einer der größten asiatischen Philosophen inzwischen zu Chinas Kulturerbe ernannt wurde.
Bruce Lee war es, der erstmals die Idee des WingChun nach Amerika brachte und damit für ein grundlegendes Umdenken in der Kampfsport-Szene verantwortlich war. Sein Wissen über die geniale Technik des WingChun und sein Drang nach kämpferischer Perfektion machte ihn zu dem Pionier des Mixed Martial Arts (MMA). Seinen persönlichen Stil bildete die Kombination aus allen Techniken, die ihm erfogversprechend schienen gepaart mit der erfolgsorientierten Philosophie des WingChun, insbesondere des Chi-Sao.

Bruce Lee war ein frei denkender Geist und gleichzeitig ein unermüdlich arbeitender Sportler, der einen unerbittlichen Willen zur Perfektion und Entwicklung hatte. Damit ist er ein Vorbild für jeden modernen Kampfsportler und Wegbereiter für erfolgsorientiertes und innovatives Denken.

Im Gegensatz zu seinem Lehrer wollte er nicht an starren, konservativen Traditionen festhalten, sondern eine Optimierung der Kampfstile erreichen. Seine Philosophie und seine analytischen Betrachtungen des geistigen Weges eines Kämpfers sind wertvolle Gedanken, die jedem Kampfsportler helfen können sich positiv zu entwickeln.